Waffenruhe in der Ostukraine

von am 29.07.2020

Zwischen dem ukrainischen Militär und den pro-russischen Separatisten herrscht Waffenruhe. Laut UN-Angaben sind bei den Kämpfen in Donbass seit Frühjahr 2014 mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Dem Friedensplan von 2015 nach, sind nun Wahlen und eine schrittweise Reintegration der Region in die Ukraine vorgesehen.

 

 

In der Ostukraine gilt seit Sonntagnacht eine Waffenruhe. Das ukrainische Militär und die Vertreter der pro-russischen Separatisten haben sich geeinigt die Kämpfe vorerst ruhen zu lassen. Zuvor hatten das Militär und  die Vertreter der pro-russischen Seite aus den Gebieten Donezk und Luhansk erklärt, alles für die „völlig umfassende Feuereinstellung“ vorbereitet zu haben.

In einem Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Putin und dem Oberhaupt der Ukraine Selenskyi lobten beide die Einigung, forderten aber zugleich die bisherigen Friedensvereinbarungen konsequenter umzusetzen. Außerdem bekannten sich beide Politiker zu dem Friedensplan, der 2015 in Minsk verhandelt wurde. Dieser sieht nach einem Waffenstillstand Wahlen und eine schrittweise Reintegration der Region in die Ukraine vor.

Seit dem Frühjahr 2014 kämpfen die Regierungstruppen in Donbass gegen die von Russland unterstützten Aufständischen. Dabei wurden laut UN-Angaben seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet.

Die vereinbarte Waffenruhe ist nicht der erste Anlauf die Kämpfe niederzulegen. Schon rund 20 Versuche zuvor scheiterten.

Autorin: Xenia


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