StVO-Änderung: Abbiegepfeil, Blitzer-Apps und Rettungsgasse

von am 08.05.2020

Vor allem Raser und Falschparker müssen jetzt mit höheren Bußgeldern und Strafen rechnen. Außerdem sollen Fahrverbote eher verhängt werden als zuvor.

 

 

Am 28. April ist die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft getreten. Die wichtigsten Änderungen im Überblick: Das unerlaubte Nutzen der Rettungsgasse steht nun auch unter Strafe. Man muss mit bis zu 320 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen. Der Gebrauch von sogenannten Blitzer-Apps ist ab sofort verboten und auch Auto-Posing wird mit höheren Geldstrafen geahndet. Autofahrer dürfen Radfahrer, Fußgänger und E-Roller innerorts nur noch mit eineinhalb Meter und außerorts mit zwei Meter Abstand überholen. Für Radfahrer gibt es in Zukunft einen grünen Abbiegepfeil an Kreuzungen und eigene Fahrradzonen. Außerdem sollen Parkplätze für Carsharing-Fahrzeuge eingerichtet werden. Die neuen Verordnungen sollen laut Verkehrsminister Andreas Scheuer die Straßen sicherer, klimafreundlicher und gerechter machen.

 

Autorin: Chiara


Campus Crew Passau

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