Rekord-Hochwasser in China

von am 15.07.2020

Ungewöhnlich starke Monsunregenfälle und Gletscherschmelzen in Tibet haben zu einem Rekord-Hochwasser in China geführt. Der Bau von Staudämmen und der Klimawandel verschärfen das Hochwasser-Problem schon seit Jahren zusätzlich.

 

 

Das Zentrum und der Osten von China sind von einem Rekord-Hochwasser betroffen. Die Behörden haben inzwischen die zweithöchste Hochwasser-Warnstufe ausgerufen. Insbesondere die kleinen Städte und Dörfer leiden unter der Katastrophe. Im dicht besiedelten Jangtse-Becken sind fast 38 Millionen Menschen betroffen, mehr als 140 sind bereits gestorben oder gelten als vermisst.

Das chinesische Ministerium für Wasserwirtschaft berichtet von über 30 Flüssen mit Rekord-Hochwasser, für mehr als 430 weitere gelten Warnungen. Das Wasser reicht in einigen Gegenden bis zu den Dächern der Häuser, oft wurden auch Häuser von Erdrutschen mitgerissen, die sich von Hügeln abgelöst hatten.

Regen ist um diese Jahreszeit in China nicht ungewöhnlich, doch die Monsunregenfälle sind dieses Jahr außergewöhnlich stark. Hinzu kommt die Gletscherschmelze im Hochland von Tibet, wo der Jangtse entspringt. Sowohl durch den Bau von Staudämmen als auch durch den Klimawandel verschärft sich das Problem Jahr für Jahr. Bereits seit Ende Juni regnet es im Gebiet um Chinas größten Fluss quasi ununterbrochen.

Autorin: Giulia


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