Protestaktion gegen PNP

von am 26.11.2016

Die PNP hat den Donaukurier gekauft © Thomas Mrazek/BJV

Die PNP hat den Donaukurier gekauft © Thomas Mrazek/BJV

Die Verlagsgruppe Passau, zu der auch die Passauer Neue Presse (PNP) gehört, hat in der Vergangenheit bereits mehrere Zeitungen übernommen, nun folgt das nächste Blatt: Am Dienstag wurde bekannt, dass der Ingolstädter Donaukurier geschluckt werden wird. Der Deal soll zum 1. Januar 2017 über die Bühne gehen, über den Kaufpreis ist Stillschweigen vereinbart worden. Mit dem Kauf des Donaukuriers schraubt die PNP ihre Auflage auf fast 250.000 Stück – und überholt damit die Nürnberger Nachrichten und den Münchner Merkur.

Für die Zukunft erwartet der Bayerische Journalisten Verband (BJV) nichts Gutes, da die PNP seit Monaten Verhandlungen mit den Gewerkschaften über einen Haustarif ablehnt. Daher hatte der BJV zusammen mit der Gewerkschaft ver.di am Samstag, den 26.November 2016 zu einer Protestaktion in der Passauer Fußgängerzone aufgerufen.

Wir waren vor Ort:

Unsere Meinung zu dieser Protestaktion findest du hier.

Nachtrag:
Der Bürgerblick berichtet, dass die Verlegerin Verlegerin Simone Tucci-Diekmann zu Wochenbeginn zu einem Krisengespräch mit den Geschäftsführern einberufen hat. Angeblich wurde dabei die Frage “Wie können wir auf Streik reagieren?” behandelt.  Ein geplantes Treffen mit Arbeitnehmervertretern hätte sie dagegen abgesagt. Sie setzte offenbar auf Abwehr statt Tarifverhandlungen, verschärfe die Fronten.
Die Gewerkschaften haben neue öffentlichkeitswirksame Proteste geplant.

Nachtrag II:
Erneut wurde für einen Tarifvertrag und gegen die PNP-Verlegerin demonstriert

 

 

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