"Floating Houses" und Aqua-Häuser auf der Donau? Planungen für Hafengelände Racklau

von am 19.05.2017

Was wird aus dem ehemaligen Hafengelände Passau-Racklau? Hierzu hat Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) eine Konzeptstudie vorgestellt. Diese sieht neben neuen Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe auch Aqua-Häuser und ein floating Hostel vor. 

 

Bereits seit längerem führt die Stadt Passau Gespräche mit der Eigentümerin des ehemaligen Hafengelände Passau-Racklau, der Bayernhafen GmbH & Co. KG, über die künftige Nutzung und Gestaltung der Halbinsel. Am gestrigen Freitag haben Oberbürgermeister Jürgen Dupper und Joachim Zimmermann, Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG, eine Konzeptstudie vorgestellt.

 

„Der Winterhafen Racklau war einst eine wichtige Industrieanlage für Passau, die das Stadtbild heute noch in besonderer Weise prägt. Deshalb haben wir ein besonderes Interesse an einer geordneten Entwicklung aus einem Guss. Die Stadt begrüßt daher die Planungen zur Errichtung von zusätzlichen Liegeplätzen und den Erhalt der Logistik für unsere Wasserrettungsinstitutionen. Die weiteren jetzt vorliegenden Studien und Planskizzen versprechen vernünftige Entwicklungschancen für unsere Dreiflüssestadt.“
– Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD)

 

Insbesondere soll es auf der Lände eine moderne und attraktive Anlegestelle für vier bis fünf Kreuzfahrtschiffe, inklusive der erforderlichen Ländeinfrastruktur (z. B. Wartegebäude, WC, Kofferaufbewahrungsmöglichkeit, etc.) geben.

Neben dem Kreuzfahrtterminal könnten Stelzenhäuser und sogenannten “Aqua-Häuser”, also Häuser direkt am Wasser, entstehen. Gegenüber der Wohngebäude ist nach derzeitigem Stand ein floating Hostel vorgesehen. Passend zum Hostel könnte direkt daneben eine floating Bar entstehen. Auch für Hausboote soll im ehemaligen Winterhafen Platz sein.

Vor allem die Passauer Monopol-Reederei Wurm+Köck wird sich für das vorderste Ende der Landzunge in die Donau hinein interessieren: Zwar ist nach gegenwärtiger Planung nur von “Wassertaxi” an dieser Stelle die Rede, doch könnte Wurm+Köck so seine Zustiegstellen von momentan nur einer auf bis zu vier erhöhen. Am konkretesten ist momentan die Reaktivierung der Anlegestelle am Biergarten der bischöflichen Brauereigaststätte in Hacklberg.

 

Die Konzeptstudie kann hier eingesehen werden.

Diese Elemente könnte es auf einem modernen Winterhafen Racklau geben:


Kommentare

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .


Campus Crew Passau

Jetzt läuft
TITLE
ARTIST