fagar: Nachhaltige Mode aus Passau

von am 15.08.2019

Der Großteil unserer Kleidung wird in Asien von schlecht bezahlten Arbeiter*innen hergestellt, und auch die Umwelt leidet unter den giftigen Chemikalien. Dass es auch anders geht, zeigt ein junges Label aus Passau.

“Die aktuelle Situation, wie der Großteil unserer Mode hergestellt wird, ist alles andere als fair”, berichtet Conna. Deswegen hat er sich letztes Jahr mit Luko, Leon und Leon zusammengefunden und ihr eigenes Modelabel “fagar.” gegründet.

Faire Löhne, keine giftigen Chemikalien

Der Grundstoff für ihre Kleidung kommt wie bei fast allen Herstellern aus Bangladesch und Indien. Bereits beim Anbau der Baumwolle achten sie aber darauf, das keine Chemie verwendet wird und die eingesetzten Pestizide und Dünger biologisch abbaubar sind. Außerdem wird weniger Wasser verbraucht. Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die Bezahlung der Arbeiter*innen: Conna verspricht, dass der Lohn fair sei.

“Do-it-yourself” Weiterverarbeitung mit Siebdruckmaschine

Anschließend werden die T-Shirts und Beutel von den Jungs selbst gestaltet. Dafür benutzen sie eine Siebdruckmaschine. Die Farbe gelangt nur an den Stellen auf den Stoff, an denen die davor erstellte Schablone durchlässig ist. Anschließend muss die Farbe nur noch kurz trocknen.

fagar: Nachhaltigkeit steckt im Namen

Der Name ihre Labels ist ursprünglich ein althochdeutsches Wort. Fagar bedeute so viel wie innerlich schön, moralisch gut und fair. Genau das wolle ihr Label auch verkörpern, erklärt Conna.

 

Anmerkung des Autors: Leon ist Mitgründer von fagar. und war bis zum Sommersemester 2019 Leiter der Musikredaktion der CampusCrew. Er und der Autor kennen sich persönlich, der Autor erhielt kostenfrei ein T-Shirt im Wert von 30€.


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