Diese 5 Bands solltest du beim Impuls Festival unbedingt erleben

von am 05.01.2020

Das Impuls Festival in Passau geht in die mittlerweile fünfte Runde! Am 10. und 11. Januar werden zahlreiche Bands und Musiker*innen an verschiedenen Orten in der Passau Altstadt auftreten. Diese fünf Bands solltet ihr nicht verpassen:

 

Blackout Problems

Wenn die vier jungen Münchner auf die Bühne kommen, dann ist eines sicher: Stillhalten kann sich niemand. Mit ihrem gitarrenlastigen Sound und den Texten, die irgendwo zwischen gesunder Gesellschaftskritik und tiefgehenden Lovesongs liegen, holt die 2012 gegründete Alternative und Punk-Rock Band wirklich jeden ab – ganz egal ob auf kleineren Bühnen, wie dem Sunny Red oder im ganz großen Format bei Festivals wie Rock im Park. Ihr neuestes Album Kaos ist unter ihrem eigenen Label Munich Warehouse erschienen und ist ein Beweis dafür, dass auch inmitten von Chaos etwas Wundervolles entstehen kann. Das komplette Album ist zudem als Rework erhältlich, auf welchem unter anderem Artists wie Leoniden, die Sportfreunde Stiller oder Nico Laska ihre Versionen der Songs zum Besten geben. Und nicht nur mit Heisskalt hatte die Band so einige Features, auch Nathan Gray von Boysetsfire hat es sich nicht nehmen lassen, mit den Jungs zusammenzuarbeiten.

Samstag, Redoute, ab 21:30 Uhr

 

Matija

Einflüsse von Künstlern wie Two Door Cinema Club, Red Hot Chili Peppers und Tame Impala kombiniert mit Musik aus den Genres Pop, Indie Rock, Hip-Hop und Alternative? Das ist der unverwechselbare Sound von Matija, einer 2011 gegründete Pop-Alternative Band aus München, die zu Schulbandzeiten noch The Capitols hießen. Bekannt wurden die vier Musiker mit ihrem Debüt-Album Are we an Electric Generation falling apart?, welches die Eintrittskarte zur Indie- und Pop-Szene Deutschlands war. Bald schon wurden internationale Bands auf die nach ihrem Frontman benannte Gruppe aufmerksam, worauf Supportshows für Acts wie Catfish and the Bottlemen, The 1975 oder Wanda folgten. Und wer kann zu modernem Indie-Pop, gemischt mit den Vibes der 80er, dicken Beats, einem melancholischen Piano und einer eingängigen Bass Line schon nein sagen? – Richtig, niemand!

Samstag, Zeughaus, ab 23:00 Uhr

 

Roberto Bianco & die Abbrunzati Boys

Gegründet hat sich die Band bereits 1982 am Gardasee – jedenfalls wenn man ihnen selber glaubt. Aber bei Roberto Bianco und den Abbrunzati Boys weiß man nie so genau, ob das noch ihr Alter ego ist, oder ob sie das Lebensgefühl bereits wirklich so aufgenommen haben. Stilecht mit Vokuhila und der passenden Bekleidung aus den 80ern machen sie Italo-Schlager-Pop. Klingt nach Dolce-Vita-Kitsch und sentimentaler Herzschmerz – ist es auch. Fühlt sich aber auch sehr nach dem Sommerurlaub an der Adria an.

Samstag, Redoute, ab 23:30 Uhr

 

Telquist

Hinter Telquist steckt Sebastian Eggerbauer, der Bruder von unserem Musikchef a.D. Thilo. Möglicherweise sind wir in unserer Empfehlung dadurch etwas voreingenommen, Telquist war aber bereits Band der Woche bei PULS sowie bei der Süddeutschen Zeitung, so falsch können wir also nicht liegen. Der gebürtige Landshuter nimmt uns in seiner Musik mit auf eine Reise unter anderem in eine pale-grunge Welt in Island (If The Bomb), aber auch um den Sommer Revue passieren zu lassen (Light). Seine aktuelle Single Trash Talk entfernt sich ein bisschen vom bisherigen ruhigen Indie-Stil. Der “Wohlfühl-Singer-Songwriter-Pop” (PULS) ist nun lauter und kraftvoller. Nach seinem ersten Album Strawberry Fields im Jahr 2017 arbeitet er nun am zweiten Album . Und auf Tour geht es im Frühjahr auch noch – Davor kommt er aber erstmal nach Passau!

Samstag, Zeughaus, ab 21:45 Uhr

 

Mola

Rausch der Musik – oder doch des Alkohols? Mola aus München könnte für beides sorgen. Ihre elektronische Klänge erinnern an Kitschkrieg und Trettmann, dazu kommen ihre ebenfalls deutschsprachigen Texte. Mit ihrer erste EP Blaue Brille, erschienen im Mai letzten Jahres, verarbeitet Sängerin Isabella eine Trennung, inklusive nächtlicher Abende an den verschiedenen Bars mit Ekstase, Absturz und diverser Drinks. Trotzdem ist ihre Musik weit weg von der deutschen Pop-Chart Musik. Isabellas Stimme verleit den nihilistischen Texte, die rau statt glatt poliert, drastisch und ehrlich sind, die nötige Authentizität. Auch Mola war bereits Band der Woche bei PULS sowie bei der Süddeutschen Zeitung. Vielleicht gibt’s beim Impuls Festival von ihr auch neue Songs zu hören, zusammen mit ihrem Produzenten ist sie jedenfalls momentan wieder im Studio.

Samstag, Zeughaus, ab 19:15 Uhr

 


 

Tickets gibt es online für Freitag (15 €) und Samstag (27,50 €) im Vorverkauf, diese Tickets gelten am jeweiligen Festivaltag. Das Festivalticket (30 € im Vorverkauf) gilt an beiden Tagen. Übrigens: Die ganze Woche über finden auch zahlreiche Workshops statt, hier gibt’s mehr Infos dazu.

Das Impuls Festival 2020 findet an sieben verschiedene Orten in der Passauer Altstadt statt:

 

 

Redaktionelle Mitarbeit: Anna Zagel.


Kommentare

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


Campus Crew Passau

Jetzt läuft
TITLE
ARTIST