Cosby – Milestone

von am 24.03.2018

Von Hannah

 

Cosby ist eine vierköpfige Band aus München, die im Februar dieses Jahres ihr zweites Studioalbum Milestone mit 11 Tracks veröffentlicht hat.

Cosby entschied sich mit einem sehr ruhigen Start in die neue Platte. Mit dem Song Hurt myself wird man erstmal in eine etwas melancholische Stimmung versetzt, doch die Sängerin schafft es durch ihre schöne und sehr klare Stimme den Song niveauvoll und authentisch klingen zu lassen. Musikalisch baut sich das Lied im Laufe der Zeit auf, sodass auch hier die Musik immer kraftvoller und energischer wird. So geht es dann auch mit dem nächsten Lied weiter. Der zweite Song heißt, gleichnamig wie das Album, Milestone und lässt sich eher im Genre Pop eingliedern. Hier macht Cosby häufigen Gebrauch von Synthesizern, der Track wirkt daher melodisch und geht leicht ins Ohr. In diesem Gerne bleibt die Band auch beim nächsten Track Get up. Danach setzen die vier Künstler wieder auf etwas gefühlsvollere Melodien: der vierte und meiner Meinung nach beste Titel des ganzen Albums Dust vermittelt zum einen viel Gefühl, hat aber trotzdem Drive und fällt nicht zu einer traurigen Ballade ab. Bei dem Song Higher baut die Sängerin auf einmal eine Rap-Passage ein, was ich etwas unnötig finde, da sie nun mal keine Rapperin ist und dies das Lied eher ins Lächerliche zieht. Leider ist dieser Versuch missglückt. Danach folgen ein paar Lieder, die alle einem ähnlichen Sound entsprechen, so wird mit der Zeit die Platte leider etwas langweilig. Die letzten zwei Tracks Echo und Greyblue lassen einen jedoch wieder aufhorchen: Mit Greyblue konzentriert sich die Sängerin Marie nochmal komplett auf ihr bestes Talent: schöne, klare Töne, die sehr gefühlsvoll sind. Der Song ist ein gefühlsvoller, ruhiger, aber auch etwas trauriger Abklang.

Im Endeffekt würde ich dem Album die Note 3 geben. Es ist sehr Pop-lastig, viele Synthesizer und elektronische Beats unterstützen dies. Gerade der Anfang und die letzten zwei Tracks sind sehr gut, in der Mitte schwächelt die Platte etwas. Doch die Band ist sich ihrem Style treu geblieben und Cosby-Fans werden hier auf ihre Kosten kommen.

 


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