Corona: Weiterhin Maskenpflicht in Passau, Lockdown Light verlängert und Skifahren erst ab Januar

von am 28.11.2020

Die Maskenpflicht in Passau gilt weiterhin trotz des Urteils eines Regensburger Gerichtes. Der derzeitige “Lockdown Light” wurde bis zum 20. Dezember verlängert, für die Feiertage sollen jedoch gelockerte Maßnahmen gelten. Skifahren könnte nach einer Forderung von Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte erst Mitte Januar möglich sein. Der CampusCrew-Corona-Ticker:

 

 

Die Zahl der Coronatodesfälle erreicht in Deutschland einen neuen Höchstwert. Binnen eines Tages wurde ein Anstieg von 410 Fällen gemeldet. Die WHO meldete, dass die Todeszahlen auch weltweit gestiegen sind: um mehr als 67.000 Fälle innerhalb einer Woche.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Passau liegt derzeit bei 273,03 und für Passau Stadt bei 352,25.

Trotz Urteil: Weiterhin Maskenpflicht in Passau

Die Maskenpflicht in Passau gilt weiterhin trotz des Urteils aus Regensburg. Letzte Woche hatten zwei Altstadtbewohner gegen die Maskenpflicht geklagt und Recht bekommen. Das Urteil gilt jedoch nur für die Antragsteller selbst. “Für alle anderen Personen bleibt es bei der Geltung der Maskenpflicht aufgrund der bayerischen Verordnung in Verbindung mit der Passauer Allgemeinverfügung“, so Oberbürgermeister Jürgen Dupper.

“Lockdown Light” verlängert bis 20. Dezember

Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen wird der Lockdown Light zunächst bis zum 20. Dezember verlängert. Für die Feiertage sollen jedoch gelockerte Maßnahmen gelten. Vorerst sollen zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar Treffen mit bis zu 10 haushaltsfremden Personen erlaubt sein. Vor und nach den Feiertagen wird eine mehrtägige Selbstquarantäne empfohlen.

Skifahren erst ab Mitte Januar?

In den Alpenregionen herrscht Streit über die Skisaison. Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte will Skigebiete aufgrund der Pandemie frühestens ab 10. Januar öffnen und ruft zu einem gemeinsamen europäischen Fahrplan auf. Für Österreich würde das laut Finanzminister Gernot Blümel einen Umsatzausfall von 800 Millionen Euro pro Woche ausmachen. “Wenn die EU das wirklich will, dann muss sie dafür auch bezahlen“, teilte Blümel mit. Jedoch sind sich alle Länder einig, dass unkoordinierte, zu schnelle Öffnungen wie immer Sommer ein Fehler wären.


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