CDU-Kommission einigt sich auf Frauenquote

von am 09.07.2020

Am Dienstag hat die Struktur- und Satzungskommission der CDU getagt, um über eine verbindliche Frauenquote bis 2023 zu sprechen. Dies würde eine Modernisierung der christlichen Partei bedeuten.

 

 

Laut CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer sei die Situation der Frauen in der Partei nicht befriedigend, da immer noch zu wenig Frauen im Bundestag oder in den Landtagen vertreten sind. Nach langen Verhandlungen einigte sich die Kommission auf eine schrittweise Anhebung der Frauenquote für Vorstandswahlen ab der Kreisebene. Bis 2025 soll die Quote bei 50% liegen. Anfang Dezember muss der Bundesparteitag in Stuttgart diesen Kompromiss endgültig absegnen. Der CDU-Wirtschaftsrat zweifelt die Notwendigkeit einer Frauendebatte in der Partei an. Außerdem gebe es nicht genug Frauen, die auf CDU-Landeslisten für die Parlamente kandidieren wollen. Insgesamt liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder in der CDU bei mehr als 26%.

 

Autorin: Chiara

Vorschaubild: Kramp-Karrenbauer auf dem CSU-Parteitag am 19. Januar 2019 © Patrick Buettgen CC BY-SA 4.0


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