Lösung im Kampf gegen erschreckenden Trend zu Bissattacken auf Polizisten?

von am 03.10.2016

Polizisten sollen bald bei Bissattacken besser geschützt sein. Die Gewerkschaft der Polizei in Bayern fordert jetzt sogenannte Chain-Protection-Shirts. Die Struktur dieser hemdartigen Oberbekleidungsstücke erinnert an Kettenhemden, die man von Rittern kennt. Durch eine neue Technologie sollen sie aber leichter und auch atmungsaktiver sein, als vergleichbare Modelle aus dem Mittelalter.

Neuartiges Kettenhemd für Polizisten

Ein erster Entwurf: Polizisten sollen durch eine innovative Kettenstruktur bei Bissattacken besser geschützt sein.

„In Sachen Tragbarkeit haben wir in den letzten 800 Jahren wirklich einiges erreicht.“, erklärt Dr. Jens Dübler, einer der Entwickler der High-Tech-Kettenhemden. „Besonders stolz sind wir auf die extreme Reduktion des Gewichtes durch die Verwendung von Aluminium statt Schmiedestahl. Dadurch sind die Hemden auch rostfrei, was die Wartung um einiges erleichtert und die Lebensdauer enorm verlängert.“, so Dübler weiter. Durch eine spezielle Soft-Grip-Beschichtung wird außerdem der Zahnschmelz des Angreifers geschützt –die Beschichtung ist natürlich speichelecht und frei von giftigen Weichmachern.

Der Vorschlag der Gewerkschaft stößt auf eine positive Resonanz in Politik und auch in der Bevölkerung. Mit Erschrecken hatte man vor wenigen Wochen die Nachricht aufgenommen, Polizisten würden immer häufiger bei Einsätzen von Menschen gebissen werden. Aus Zahlen des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) geht hervor, dass Polizisten im Freistaat im vergangenen Jahr 281-mal gebissen worden sind. Wie die Süddeutsche Zeitung Anfang September berichtete lag die Zahl 2014 noch bei 256, im Jahr zuvor bei 223 und 2012 sogar bei nur 198 Fällen. Das entspräche einem Anstieg von rund 40 Prozent in diesem Zeitraum. Mit den neuen Hemden könnten wenigstens die Polizeibeamten vor Verletzungen und ansteckenden Krankheiten wie Hepatitis B geschützt werden.

Anmerkung des Verfassers: Teile der Geschichte sind frei erfunden! Etwaige Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind zufällig. Das Gesagte entspricht nicht zwingend der Meinung des Autors.

 

Bildnachweis für die Uniformteile:
http://www.polizei.bayern.de/muenchen/wir/index.html/172546


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