Gehör verschaffen – und zwar mit Nachdruck!

von am 26.02.2014

aufMuKen

Diese Antwort höre ich in den letzten Tagen immer wieder von Freunden und Bekannten. Immerhin: Im Laufe des Gesprächs stellen sie dann fest: „Das ist wohl alles ein bisschen dumm gelaufen.“ Naja, ein bisschen ist gut…Nicht einfach, dass die beliebtesten Kurse schneller ausgebucht wären, als andere Angebote eines Moduls. Damit müssten und könnten wir Studierende uns sicherlich arrangieren. Nicht einfach, dass einzelne Studierende bei einem Modul außen vor blieben. Dergleichen kann immer passieren und wie ich unsere Dozenten kenne, wären sie da sicher flexibel. Unser Problem ist aber schon seit Semestern systemisch! Über 100 Bewerbungen im Kowi-Schwerpunkt stehen teilweise lediglich 40 Kursplätze zur Verfügung. Auch Folgemodule im Bachelor- und Masterstudiengang sind überlaufen, während aufgeblähte, pädagogische Module weit weniger nachgefragt werden. Bereits jetzt hat der Studiengang seine Kapazitäten überschritten. Mit etwa 200 Erst- und Zweitsemestern, die allein ein Drittel aller MuK-Studierenden ausmachen, kommt der Kollaps in den nächsten Semestern auf Ansage.

Gerade im Medienbereich sind Studierende besonders gefordert sich neben dem Studium auszuprobieren. Das war ein Rat, der einem ganz früh ans Herz gelegt wurde. Und zahlreiche Kommilitonen investieren tatsächlich eine ganze Menge in ihre Hochschulgruppen und freie Mitarbeiten. Das entbindet andere jedoch keineswegs aus ihrer Verantwortung. Die Unileitung ist gefordert. Sich weiter abwartend in leeren Worten zu erschöpfen, genügt nicht. Anstatt sich dem politischen Druck zu beugen, muss das Präsidium endlich die berechtigten Interessen seiner Studierenden wahrnehmen. Und bevor die halbherzigen Erklärungen wieder laut werden: Die Zustände an anderen Universitäten können kein Maßstab dafür sein, in welcher Weise sich Passau Gehör verschafft. Immerhin zwickt es bei uns ja nachweislich auch ganz ordentlich. Und damit haben wir Grund genug auch unsere Argumente vorzubringen.

Wie gesprächsbereit sich die Verantwortlichen zeigen, wissen wir nicht. Welche Lösungsansätze sich für die selbst geschaffenen Probleme an der gesamten Uni finden , haben wir auch nicht allein in der Hand. Wie nachdrücklich wir Studierende die eigenen Interessen vertreten, entscheiden wir aber immerhin selbst. In diesem Sinne: Es ist unser gemeinsamer Weg, es ist unsere gemeinsame Uni. Es wird allerhöchste Zeit, das endlich zu verinnerlichen!


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