Corona: Recht auf Homeoffice, Impfstoff-Produktion auch in Frankfurt und 100 Studierende in Quarantäne

von am 27.01.2021

Seit heute gibt es eine Pflicht zum Homeoffice. dies soll die Infektionsrate senken. Der Impfstoff von BioNTech und Pfizer soll ab dem Sommer auch in Frankfurt hergestellt werden können. Nach einer Prüfung an der Hochschule Ansbach müssen rund 100 Studierende in Quarantäne. Der CampusCrew-Corona-Ticker:

 

In Deutschland liegt die 7-Tage-Inzidenz mit rund 84.000 Neuinfektionen in der letzten Woche bei 101. Im Landkreis Passau meldet das RKI eine Inzidenz von 208,1 und in der Stadt Passau 181,8.

 

 

Homeoffice-Pflicht ab heute

Das Recht auf Homeoffice tritt heute in Kraft. Die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung besagt, dass Arbeitgeber ab sofort Homeoffice ermöglichen müssen, solange keine betriebsbedingten Gründe dem entgegenstehen. Besagte Gründe werden in der Verordnung jedoch nicht genauer geklärt.

Eine Studie der Uni Mannheim aus dem Dezember zeigt, dass bereits ein Prozentpunkt mehr Arbeitnehmer im Homeoffice die Infektionsrate um bis zu 8 Prozent verringern kann. „Hätten wir eine so hohe Quote an Homeoffice wie im Frühjahr, dann hätten wir die Hälfte an Infektionen in Deutschland“, erklärte Professor Harald Fadinger von der Universität Mannheim in einem Gespräch mit ZDFheute.

 

Impfstoff-Produktion auch in Frankfurt

Der französische Pharmakonzern Sanofi will BioNTech und Pfizer bei der Herstellung von deren Corona-Impfstoff unterstützen. Im Frankfurter Sanofi-Werk sollen 125 Millionen Dosen produziert werden. Für die Produktion im Sommer müssen zunächst die Anlagen umgerüstet werden, da der BioNTech Impfstoff auf mRNA-Botenstoffen basiert, anders als die Impfstoffe, an denen Sanofi bereits selbst forscht.

 

100 Studierende nach Prüfung in Quarantäne

An der Hochschule Ansbach sind nach einem positiven Corona-Fall rund 100 Studierende in Quarantäne. Die Studierenden hatten alle am vergangenen Freitag an einer Präsenzprüfung teilgenommen. Trotz zahlreicher Kritik an geplanten Präsenzveranstaltung von bayerischen Hochschulen und Universitäten, hatte die Hochschule Ansbach den größten Raum der Stadt für die Prüfung gebucht. Gerade bei großen Kursen sei das Angebot einer Online-Prüfung schwierig, so Michael Lang, Pressesprecher der Hochschule. Der betroffene Studiengang sei bereits in Gruppen aufgeteilt worden: Insgesamt handele es sich um 400 Studierende.

 

Autorin: Isabella


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